Kategorie: Benny

Der Lockout ist (so gut wie) vorbei!

„WE HAVE (THE MAKINGS OF) A DEAL“ prangt derzeit vielversprechend auf nba.com.

Und in der Tat sieht es so aus, als sei der Lockout endlich vorbei, Comissioner David Stern gab bekannt, es gäbe einen Deal.Watch Full Movie Online Streaming Online and Download

Details werden im Internet derzeit so zusammengefasst geteilt und verbreitet:

– 66 Game Season
– Training Camps Starts December 9
– Free Agency Starts December 9
– Games begin on December 25
– Opening Day Games are Celtics Vs Knicks, Heat Vs Mavs, Bulls Vs Lakers
– Owners won agreement per ESPN, Slam Dunk
– Players agree to 51-49 Split
– Agreement still pending, need to write the agreement out.
– High spending teams lose advantage
– Luxury Tax is harsher
– Draft, sge limit, drug testing) to be discussed on November 27 onwards

 

Dieser Vorschlag muss nun noch von den Spielern ratifiziert werden, was inoffiziell als abgemachte Sache gilt. Wenn alles glatt läuft, werden wir also morgen die offizielle Bekanntgabe der NBA Season 2011/12 miterleben dürfen.

Wie schon oben beschrieben, wird es dann eine 66-Spiele-Saison ab dem 25.12 geben, die mit Knallergames wie Miami – Dallas, Boston – New York und Chicago – L.A. Lakers gebührend eingeläutet wird.

 

Endlich.

Ist der Lockout bald vorbei?

Das war wohl nichts. Die NBA lässt verlauten:

October 28, 2011 — The NBA announced today that it has canceled all games through November 30 because a new collective bargaining agreement has not been reached with the National Basketball Players Association.

„We share the frustrations of our fans, partners, and those who rely on our game for their livelihoods,” NBA Deputy Commissioner Adam Silver said. “We remain committed to reaching an agreement that’s fair for both the teams and the players and allows for the long-term growth of our game.”

 

David Stern gibt zudem von sich:

„There will not be a full NBA season under any circumstances.“ sowie  „I would say both sides are very badly damaged.“

Somit können sich NBA-Fans auf der ganzen Welt eine 82-Spiele dauernde Saison wohl abschminken.

SCHADE!

Hoffentlich gute Neuigkeiten für alle NBA-Fans da draussen.

Verschiedenen Medien in den U.S.A. haben berichtet, dass eine Einigung bezüglich des Lockouts in Bälde nicht unwahrscheinlich ist.  Es wird von produktiven Gesprächen und ersten wirklich konkreten Einigungsgesprächen berichtet. Auch David Stern und Spielervertreter Billy Hunter berichten von positiven Treffen.

Nach dem Abbruch der letzten Verhandlungsrunde schien das Schlimmste wahr zu werden, jedoch scheint beiden Seiten, die finanziell nun beide am Scheideweg stehen, die mehr als ernste Lage nun endlich bewusst geworden zu sein.

Einige Stars, darunter auch LeBron James, sagten zudem ihre Teilnahme an der Welttournee der Stars ab, die diese als vorläufigen Ersatz für die Saison geplant hatten. – Ein gutes Zeichen.

Es wird sogar gemunkelt, der Lockout könnte schon zu Beginn der nächsten Woche ein Ende gefunden haben, was jedoch aufgrund der bisherigen Faktenlage unwahrscheinlich ist.

Fakt ist: Es tut sich wieder was. Wenn sich die Parteien schnell einigen, wäre sogar eine Saison mit vollen 82 Spielen vorstellbar, natürlich in einer kürzeren Zeitspanne. Es wäre dann zwar nicht ganz so extrem wie die Seite hoopism.com in einer Grafik zum Lockout 1999 dargestellt hat (empfehlenswert: http://hoopism.com/?p=2514), jedoch könnten sich die Teams auf mehr Back-to-Back-Games einstellen, was auf ein größeres Engagement der Spieler für eine Einigung hoffen lässt.

Hoffen wir einfach das Beste!

Dirk Nowitzki – Der Vollendete

Dirk Nowitzki ist am Gipfel seiner Karriere angekommen. Mit einem 4:2 über die Miami Heat und einer exzellenten Leistung in den gesamten Playoffs krönte der Würzburger eine außergewöhnliche Karriere. Eine Karriere, die so nur wenige prophezeiten und die viele Höhen und Tiefen hatte.

Die Anfänge:

Wir schreiben das Jahr 1997. Dirk Nowitzki ist 19, hat ein Jahr zuvor sein Abitur bestanden und leistet nun seinen Wehrdienst ab. Soweit nicht ungewöhnlich. Doch nebenbei spielt er Basketball, und das sehr gut.  Der Schlaks, der bis zu seinem 13. Lebensjahr noch Tennis spielte, führt sein Team, den Zweitligaklub DJK s.Oliver Würzburg, nun mit durschnittlich über 30 Punkten pro Spiel quasi im Alleingang in die Bundesliga. Zusätzlich stellt er beim Nike Hoop Summit, einem alljährlichen Spiel zwischen dem Nachwuchs der USA und dem Rest der Welt mit 33 Punkten und 14 Rebounds  einen neuen Rekord auf (inzwischen gebrochen von Enes Kanter, 34 Punkte) und führt die Weltauswahl sogar zum Sieg.
In der Folge klingelt das Telefon im Hause Nowitzki ununterbrochen. Aus der ganzen Welt kommen die Angebote én masse, Dirk Bauermann versucht, ihn nach Leverkusen zu locken, verschiedene Colleges werben um seine Gunst und NBA-Teams wollen sich die Rechte am „Langen“ sichern.
Sogar in der Nationalmannschaft gibt es ein kleines Ringen um ihn, da ihn sowohl die Trainer der U20-, der U22- und der A-Nationalmannschaft gerne in ihren jeweiligen Teams sähen.
Doch den bodenständigen Dirk N. aus W. lässt der ganze Rummel um seine Person scheinbar kalt. Er ist ein Familienmensch. Der Gedanke, jetzt schon weit weg von seinen Freunden und seiner Familie zu spielen, dreht ihm den Magen um.
Zurückhaltend erklärt er bei einem Interview im DSF, er wolle auf jeden Fall noch ein Jahr in Würzburg bleiben. Ein Weg direkt in die NBA, also ohne vorherigem Aufenthalt an einem College, komme für ihn nicht in Frage, dafür sei er noch zu schlecht und müsse noch zu viel lernen. Auf die Frage des Moderators, wann man ihn denn in der NBA sehen könne, antwortet er sogar: „Vielleicht nie, wer weiß.“ Es wirkt so, als sei der ganze Trubel um seine Person noch nicht bei ihm angekommen.
Vielleicht auch dank Holger Geschwindner, seinem Coach, Mentor und Manager, der ihn während seiner folgenden Karriere ständig begleitet und ihn vor dem Abheben bewahrt.

NBA – Ein Traum wird wahr

Es geht dann doch alles schneller als erwartet. Dirk steigt mit Würzburg in die erste Bundesliga auf und meldet sich entgegen seiner Statements ein Jahr zuvor zur NBA Draft 1998 an. Er wird an neunter Stelle von den Milwaukee Bucks gezogen und direkt nach Dallas transferiert.
In der folgenden Saison wird eines jedoch schnell klar: Dirk muss noch viel lernen.
Denn der mit großen Erwartungen als „German Wunderkind“ nach Dallas gekommene Rookie kann diese anfangs nicht erfüllen.
Die Probleme liegen auf der Hand: Das Spiel ist schneller, athletischer und körperlicher, sodass es Dirk in manchen Situationen schlicht und einfach die Spucke verschlägt und er immer wieder neidlos erkennen muss, dass er noch nicht auf dem höchsten Niveau herausstechen kann.
Wo er in seiner ersten Saison offensiv relativ solide agiert (8.2 PPG bei 20.4 Min.), werden ihm in der Defense umso öfter seine Grenzen aufgezeigt. Viel zu oft klafft dort, wo er steht, in der Verteidigung ein großes Loch, so groß, dass er den Spitznamen „Irk“ verpasst bekommt. Er spielt keine „D“ (für Defense), also bekommt er auch kein „D“ im Vornamen. Die Mavericks schließen die Saison mit einer Bilanz von 14-36 (Lockout, daher nur 50 Spiele) ab.

Doch Nowitzki zeigt sich unbeeindruckt.
Mit Coach Holger Geschwindner trainiert er in der Offseason wie wild, selbst nach dem Teamtraining ist es keine Seltenheit, dass beide stundenlang alleine in der Halle stehen und an den Schwächen arbeiten.
Und die Arbeit zahlt sich aus. In der Folgesaison 1999/2000 schraubt Dirk seine Stats nach oben (17,2 PPG) und sichert sich einen Platz in der Starting Five. Dallas schließt mit 40-42 ab, verpasst jedoch wieder die Playoffs. Nichtsdestotrotz spüren Spieler und Fans: Es tut sich was in „Big D“.

Aufstieg zum Superstar

Den entgültigen Sprung zum Superstar schafft Nowitzki dann in der Saison 2000/01. Er erreicht mit 21.8 PPG und 9.2 RPG fast ein Double-Double im Schnitt und steht in allen 82 Spielen als Starter auf dem Parkett. Die Folge: Eine Bilanz von 53-29 und die erste Playoffteilnahme der Mavericks seit 11 Jahren. Dort ist allerdings gegen die San Antonio Spurs in der zweiten Runde Schluss.
In den folgenden Jahren bleibt dieses Bild weitgehend gleich. Nowitzki agiert konstant auf hohem Niveau und Dallas erreicht jedes Jahr mühelos die Playoffs, der ganz große Wurf, sprich die NBA-Finals, will ihnen aber noch nicht gelingen.
In dieser Zeit erfährt Nowitzki auch erste persönliche Karrierehöhepunkte. Die Wichtigsten sind eine Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2002 und eine Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2005 im Dress der Nationalmannschaft, wobei er bei beiden Turnieren zum MVP gewählt wird. Außerdem wird er 2002 das erste mal ins Allstargame berufen, wo er bis heute jedes Jahr aufspielt. Weiter wird er zudem seit 2001 entweder ins All-NBA First, Second oder Third Team gewählt.

Freude und Schmerz
2005/2006 gelingt den Mavericks dann der Einzug in die NBA Finals und es sieht anfangs gut aus. 2-0 führt Dallas gegen die Miami Heat um Superstar Dwyane Wade, als sich das Blatt wendet. Dwayne Wade dreht auf, Nowitzki spielt unter seinen Möglichkeiten (0,39 FG% & 0,25 3P%) und auch dank vieler fragwürdiger Schiedsrichterpfiffe schafft es Miami den bisherigen Verlauf auf den Kopf zu stellen und wird am Ende mit 4-2 Meister.
Das ist der Zeitpunkt, an dem die ersten negativen Stimmen um Dirk Nowitzki laut werden. Er sei zu weich, scheue den Körperkontakt und sei nicht für sein Team da, wenn es darauf ankommt ist die Meinung vieler Journalisten.
Auf die Kritik antwortet Dirk in der Folgesaison mit Taten: Mit einer Trefferquote von grandiosen 50,2% aus dem Feld und 24,6 Punkten im Schnitt führt er Dallas zu einer Bilanz von 67-15, der Besten der Liga. Die Konsequenz aus diesen Leistungen ist Nowitzkis vorläufiger Karrierehöhepunkt: Er wird als erster Europäer zum besten Spieler der NBA ernannt und bekommt den Award des Most Valuable Player 2006/07 verliehen.
Nach diesem Erfolg beginnt dann aber schnell die härteste Zeit in Dirks Karriere. Denn mit einem 2-4 gegen die Aussenseiter der Golden State Warriors scheidet das beste Team der Saison um den besten Spieler sang- und klanglos in der ersten Runde aus. Auch Nowitzki enttäuscht mit nur 19,7 PPG und 0,383 FG%.
Das anschließende Medienecho ist verheerend, reißt die Wunden aus der Finalsniederlage 2006 weiter auf als je zuvor und wird im Laufe der Jahre immer lauter.
Denn in den kommenden Spielzeiten wiederholt sich die Misere der Mavericks Jahr für Jahr wie ein immer wiederkehrender Fluch. Eine Mannschaft mit viel Klasse und guten Regular Season-Bilanzen scheint sich regelmäßig in der Postseason von schlechter gesetzten Teams den Schneid abkaufen zu lassen.

2008 ist mit einem 1-4 in der ersten Runde gegen New Orleans Schluss.
2009 wird Dallas von Denver mit 1-4 den Urlaub geschickt. Immerhin erst in Runde zwei.
2010 ist wieder in Runde eins gegen die alternden Stars von San Antonio Feierabend (2-4).
Dirk spielt in allen Serien gut, doch den Ruf, sein Team nicht zum Erfolg führen zu können, wird er nicht los.

Späte Vollendung

Auch diese Spielzeit scheint in ihrem Verlauf wieder eine typische Dallas-Saison zu werden. Zuerst verletzt sich Caron Butler schwer und muss für die restliche Spielzeit passen. Außerdem befinden sich viele Spieler im Kader, die den Zenit ihrer Karriere schon überschritten haben. Die Regular Season ist aber mit 57-25 eine der besseren der letzten Jahre und die Mavericks müssen in Runde eins gegen die Trail Blazers aus Portland ran. Nach 2-0-Führung gleicht Portland die Serie zum 2-2 aus und die Dallasfans befürchten wieder einmal das Schlimmste.
Doch dann kommt alles anders: Dallas gewinnt die Serie am Ende souverän mit 4-2 und stößt in der zweiten Runde auf Titelverteidiger Los Angeles. Es ist das erste mal seit Langem, dass Dirk und seine Mitspieler nicht Aussenseiter sind und vielleicht ist das auch einer der Gründe für die außergewöhnliche Leistung die nun folgt, denn Dallas gewinnt erst die zweite Runde gegen eine völlig demoralisierte Lakersmannschaft mit 4-0 und schickt anschließend das junge Oklahoma City Thunder-Team um NBA-Topscorer Kevin Durant und Aufbau Russell Westbrook mit 4-1 in den Conference Finals nach Hause. Immer im Mittelpunkt steht ein überragender Dirk Nowitzki, der seine Mannschaft lenkt, selbst mit hoher Trefferquote scort und mit unbändigem Einsatz kämpft.
Im Finale heißt der Gegner ausgerechnet Miami Heat um die neuen Big Three Dwayne Wade, LeBron James und Chris Bosh und die Geschichte lässt sich aus Nowitzkis Sicht nicht schöner schreiben.
Dallas liegt 2-1 zurück, Dirk hat sich im Finger eine Sehne gerissen und ist krank. Rund 38°C Fieber plagen ihn in Spiel 4 gepaart mit Husten und Schnupfen. Dallas gleicht die Serie trotzdem aus, durch eine grandiose Teamleistung und einem Dirk Nowitzki, der trotz allen Hindernissen im letzten Viertel aufdreht.
In Spiel 5 und 6 haben die Mavericks den Vorteil endlich auf ihrer Seite. Mit hohen Trefferquoten, starkem Einsatz und unwiderstehlichem Teamplay gewinnen sie schließlich beide Spiel und damit die NBA Finals 2011.
Für Dirk der emotionalste Moment seiner Karriere. Schon vor der Schlusssirene kann er die Tränen kaum zurückhalten und verschwindet erst einmal ein paar Minuten in der Kabine. Er, der so oft für seine Spielweise gescholten wurde ist endlich der Beste. Er, der 13 Jahre so hart an sich gearbeitet hat wie kaum ein anderer, ist endlich auf der Spitze angekommen. Er, der nicht so selbstdarstellerisch und laut ist wie andere Superstars, allen voran seine Gegner in den Finals, er hat es ihnen gezeigt. Auch Holger Geschwindner, der Nowitzkis halbes Leben begleitet hat und wie ein Vater für ihn ist, wird mit Tränen in den Augen von den Kameras eingefangen.
Als Dirk wieder aus der Kabine kommt und die Larry O’Brian-Trophy sowie die Auszeichnung des Finals-MVP entgegennimmt, wirkt es, als könne er das alles noch nicht begreifen.

Er wird auch ein paar Tage brauchen, um alles realisieren zu können.
Denn mit dieser Meisterschaft hat er nicht nur seine Karriere gekrönt und sich in der Geschichte der NBA einen festen Platz gesichert.
Er ist auch in den Kreis der besten Spieler aller Zeiten aufgestiegen.

NBA Draft 2011 – Vorschau

Für alle, die noch einmal eine Übersicht aller Draftpicks und Trades in der Draftnacht 2011 sehen wollen, sollten hier mal vorbeischauen:
NBA Draft 2011

Man hat bisher nicht viel gehört von der Draft 2011 und ihren Teilnehmern. Ein Grund, sie hier einmal genauer zu betrachten.

Die diesjährige Draft (24.06.2011 nach deutscher Zeit) darf vorweg gesagt als unterdurchschnittlich bezeichnet werden. Es gibt (wahrscheinlich) keinen nächsten Superstar, von den Topplätzen darf man jedoch erwarten, mindestens eine Zukunft als Starter zu haben. Grund für die mangelnde Qualität und Tiefe ist nicht primär die fehlende Klasse der Nachwuchsspieler, sondern hauptsächlich der drohende Lockout in der nächsten NBA-Saison. Durch ihn verlängern viele potenzielle NBA-Leistungsträger ihre Collegekarriere um ein weiteres Jahr, um der unsicheren Situation um Gehalt, Perspektive und Spielbetrieb aus dem Weg zu gehen.

Für Teams wie die Cleveland Cavaliers könnte dies ein Fluch im Segen sein, denn trotz ihrer Draftpicks 1 und 4 besteht dieses Jahr die Möglichkeit, keinen großen Fang abzubekommen. Eine klare Nummer 1 wie ein Blake Griffin oder LeBron James ist dieses Jahr nicht dabei.

Einige Spieler jedoch wagen diesen Schritt trotzdem mit dem Ziel, in der besten Basketballliga der Welt Fuß zu fassen.

Die besten 5 (laut http://www.nbadraft.net/2011mock_draft) möchte ich folgend kurz vorstellen:

 

1. Derrick Williams 2,03m SF/PF

Eine echte Überraschung, vor der Saison hätte ihn niemand so weit vorne gesehen.

Gute Athletik, Technik, Wurfquoten (59.5 FG%, 56.9 3P%) und ein hoher Basketball-IQ machen ihn für seine Verteidiger unberechenbar. Auch in der Zone stark. Defense ist in Ordnung, jedoch noch verbesserungswürdig.

Schwankt noch zwischen SF und PF, eine echte Rolle kann man ihm in der NBA (noch) nicht zuweisen.

 

2. Kyrie Irving 1,88m PG

Wäre ohne Verletzung (3 Monate Pause) wohl an Nummer 1 gelistet gewesen. Hat alles, was ein guter PG braucht. Scort viel (17,5 PPG), spielt aber auch Assists (4,3 APG), darüber hinaus gute Wurfquoten (52.9 FG%, 90.1 FT%, 46.2 3P%). Kein Dunker alá Rose und Westbrook, bleibt meist am Boden. Starker Einsatz und gute Defense runden sein Spiel ab.

Ihm wird am ehesten zugetraut, Go-to-Guy eines Teams zu werden.

 

3. Enes Kanter 2,08m PF/C

Ein Biest von einem Spieler. Hat auf jeden Fall den Körper für die NBA. Stellte 2010 Dirk Nowitzkis Punkterekord beim Nike Hoop Summit mit einer Leistung von 34 Punkten und 13 Rebounds ein. Gibt offensiv und defensiv immer 100%, ist technisch stark und hat Range bis zur Dreierlinie.

Wieso also nur Platz 3? Kanter wurde aufgrund seines Profivertrages in der Türkei von der NCAA für den Spielbetrieb gesperrt, weshalb ihm die Spielpraxis fehlt. Wird seinen Platz in der NBA, auch aufgrund der aktuellen Centernot, finden.

 

4. Brandon Knight 1,91m PG/SF

War entscheidender Faktor für den Einzug seines Teams ins NCAA-Finale. Scored mit solidem Wurf (42.3 FG%, 37.7 3P%) und kann seine Mitspieler gut in Szene setzen (4,3 APG). Gute Defense. Kann in entscheidenden Momenten ein Spiel an sich reißen.

Spielt allerdings noch sehr unkonstant und hat, wie Williams, noch keine entgültige Position gefunden, die er in der NBA erst noch finden muss.

 

5. Kawhi Leonard 2,01m SF

Die Defense ist seine Stärke. Räumte trotz seiner relativ geringen Größe im Schnitt ein Double-Double ab (15,5 PPG, 10,6 RPG). Auch sein Einsatz ist vorbildlich.

Offensiv ist Leonard allerdings nur guter Durchschnitt und muss noch vieles verbessern um sich in der NBA offensiv durchsetzen zu können.

Wenn einer dieser 5 Spieler jedoch einem anderen Spieler vorgezogen werden sollte, sollte das kein Grund zur Verwunderung sein. Denn bis ungefähr Platz 15 ist das Niveau der Draftkandidaten ähnlich hoch wie das der ersten 5 Spieler. Vielen traut man zu, in der NBA dauerhaft Fuß fassen zu können, bei einigen steht dahinter ein dickes Fragezeichen und bei den Meisten kann man keine festlegende Prognose abgeben.

Warten wir es also ab, denn nächste Saison wird vieles anders sein.

Und dann ist da ja noch ein Junge namens Ricky Rubio, der 2009 von den Minnesota Timberwolves gedraftet wurde und wahrscheinlich nächstes Jahr den Schritt vom FC Barcelona auf die größte Bühne des Basketballs wagen wird…