Kategorie: Offseason

Cuban stellt sich hinter Dirk

Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, traut Dirk Nowitzki in der NBA noch Einiges zu.
Nach der zugegeben etwas verkorksten Saison 2012/2013 und dem erstmals seit 2000 verpassten Playoffeinzug der Mavs, soll in der kommenden Saison wieder Einiges besser laufen. Und wenn es nach Cuban geht, dann wird Nowitzki dabei die entscheidende Rolle spielen.

Nowitzki, der mit 17,3 Punkte/Spiel den niedrigsten Wert seit seiner Rookie-Saison hatte, zählt in den Augen von Cuban trotzdem noch immer zu den Superstars der Liga. In der letzten Saison verpasste Dirk durch eine Arthroskopie im Knie insgesamt 29 Saisonspiele und kam danach auch nur schwer wieder in tritt. Trotzdem legten die Mavs nach dem Allstar-Break mit Dirk eine 18-12 Serie hin, die allerdings nicht für die Playoffteilnahme reichen sollte. In dieser Phase kam der Deutsche auf 18,9 Punkte/Spiel und 7,7 Rebounds, bei einer Wurfquote von 50,5% aus dem Feld und 43,3% von der Dreierlinie. Also alles Andere, als schlechte Quoten.

Mit einem fitten Dirk Nowitzki und einem PG vom Kaliber Monta Ellis, der es versteht einen Screen zu benutzen und ein Pick&Roll in Perfektion zu spielen, können die Mavs in der kommenden Saison wieder angreifen!

Und für alle die sagen Dirk wäre zu alt für große Momente, denen sei gesagt: Karl Malone holte den MVP-Titel im Alter von 35 Jahren. Warum sollte Dirk soetwas also nicht auch schaffen können. Der beste Shooting-BigMan in der Geschichte der NBA.

Cheers.

Wizards v/s Mavericks 02/26/11

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Die fetten Jahre sind vorbei …

Da ist es passiert – die NBA hebt die Luxussteuer an und Teams wird es nun zunehmend schwerer gemacht sich über die Salary Cap zu bewegen. Im Detail sieht die Reform folgende Änderungen vor:

Luxussteuer ab der Saison 2013–14

Betrag über der Steuergrenze Standardsteuersatz Erhöhter Steuersatz
unter 5 Millionen Dollar 1,50$ 2,50$
5-10 Millionen Dollar 1,75$ 2,75$
10-15 Millionen Dollar 2,50$ 3,50$
15-25 Millionen Dollar 3,25$ 4,25$

Die Dollarpreise sind die Abgaben, die das Team für jeden Dollar, der über der Salary Cap liegt, zusätzlich zahlen muss – abhängig davon, wie weit man schon drüber ist.

Beispiel: Die Orlando Magic waren in der Saison 2010/2011 20,1 Mio$ über der Salary Cap und mussten somit (damals zahlte man 1$ pro Dollar, den man drüber war) weitere 20,1 Mio$ Luxussteuer zahlen. In der Saison 2013/2014 müssten sie für die gleiche Überschreitung dann allerdings 65 Mio$ auf den Tisch legen – ein recht großer Batzen mehr.

Inwieweit diese Neuregelung die reichen Teams davon abhält trotzdem weiter in Superstars zu investieren (Ausnahmeregelungen, die Salary Cap sprengen zu dürfen, gibt es ja genug), bleibt abzuwarten. Deals wie jüngst Ray Allen zu den Miami Heat werden damit sicherlich nicht wirklich verhindert werden können, da Allen ja bewusst auf Gehalt verzichtet hat, um in Miami spielen zu können.

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